Das letzte Marchfeld | Wien/Ö 2006
Klischee oder Ästhetik?
Das Bestechende am Marchfeld ist für mich die kulturlandschaftliche Ästhetik.
Eine nahezu ebene Fläche, gegliedert in Flächen, bebautes und bepflanztes Land. Durch die immer stärkere Infrastruktur, Zu- und Zersiedelung ist die marchfelder Landschaft als solche, die sie heute ist, gefährdet.
So stellte sich für mich die Frage:
Soll diese Landschaft geschützt und konserviert werden?
Wäre das überhaupt möglich?

Nach Interviews mit marchfelder Bauern und einer intensiven fotographischen Auseinandersetzung mit dem Bild Marchfeld entstand der Film „Das letzte Marchfeld“. Eine plakative, ironisierte, klischierte Zukunftsvision.
Ein Feld als Kulturdenkmal!?
Was wird aus ihm, wenn sich seine Umgebung ungehindert verändert, hat es dann noch denselben Wert, wie mit der alten Umgebung? Wird das Marchfeld zu einem urbanen Raum, wenn nicht extra dagegen gehandelt wird?



Studienarbeit an der Universität für Angewandte Kunst in Wien