Universitätsgelände WU Wien | Wien/Ö
Wettbewerb für einen Neubau der Wirtschaftsuniversität Wien.

Die Intention war es, einen möglichst großen, zusammenhängenden Freiraum zu bilden, der das Herzstück der Gesamtanlage darstellt.
Schon mit einer Erhebung am Vorplatz eingeleitet, schlängelt sich ein Wall in den Innenhof fort. Durch herausgearbeitete Bezüge und wichtige Sichtachsen zwischen den Gebäudekomplexen ergeben sich Einschnitte in die Erhebung, die mit schneller und langsamer ansteigenden, Gras bestandenen Hügeln, den Freibereich zonieren.
Die Hügel lassen an bewachsene Fundamentreste denken, so als stünde die neue WU auf den bewucherten Resten der alten.

Das Learning Center wird von einer gleich proportionierten Wasserfläche gespiegelt, welche zudem das kommunikative Herzstück des Unigeländes darstellt.
Zusätzlichen sollen Säulenpappeln das Portal zum Learning Center bilden und mit anderen hochwachsenden Bäumen, die die Gebäude überragen, einen Bezug zum nahegelegenen Prater herstellen.
Die Auswahl der Bäume bezieht sich auf ihre Größe, die Wuchsform als Solitäre, eine in weiß gehaltene Frühjahrsblüte und einem durchmischten, aus leuchtend gelb, rot und braun bestehendem, Farbenspiel im Herbst.



in Zusammenarbeit mit Robert Müller - HJP Architekten